Sinne des Hundes - ein Vergleich mit dem Menschen
5. Tastsinn
Der Tastsinn ist bei Hunden eng mit sozialer Bindung und Orientierung verbunden. Besonders empfindlich sind die Tasthaare (Vibrissen), die sich an Schnauze, Augen und weiteren Körperstellen befinden. Sie nehmen feinste Luftbewegungen und Berührungen wahr, auch im Dunkeln. So können Hunde sich in engen Räumen orientieren oder Bewegungen "spüren", ohne sie zu sehen. Auch die Haut spielt eine wichtige Rolle beim Tastsinn. Über Berührungen entsteht Nähe – etwa bei der Fellpflege oder dem Kontakt mit dem Menschen. Welpen nutzen die Nase, um Wärme zu spüren, z. B. beim Suchen der Mutter. Während die restliche Haut des Hundes nur Kältereize aufnehmen kann, ist die Nase in der Lage, auch Wärme wahrzunehmen. Schmerzen empfinden Hunde ähnlich wie Menschen – sie zeigen es allerdings oft nicht deutlich, weil Schwäche in der Tierwelt ein Risiko bedeutet. Deshalb ist es wichtig, feine Signale ernst zu nehmen.