Sinne des Hundes - ein Vergleich mit dem Menschen
1. Hörsinn
Das Gehör ist einer der ausgeprägtesten Sinne des Hundes. Im Vergleich zum Menschen ist der Hörbereich des Hundes deutlich erweitert: Während wir Frequenzen von etwa 20 bis 20.000 Hz wahrnehmen können, hören Hunde Frequenzen von ca. 15 bis zu 50.000 Hz – manche Quellen sprechen sogar von bis zu 100.000 Hz. Ihre grösste Empfindlichkeit liegt bei etwa 8000 Hz, deutlich höher als beim Menschen mit ca. 3000 Hz. Hunde können also nicht nur leisere Geräusche, sondern auch viel höhere Töne wahrnehmen, etwa das Quietschen einer Maus oder das Ultraschallgeräusch eines Spielzeugs. Hinzu kommt, dass Hunde ihre Ohrmuscheln gezielt bewegen können. Das ermöglicht ihnen eine exakte Ortung von Geräuschquellen, fast wie ein akustisches Radar. Die Ohren dienen zudem als wichtiger Bestandteil der Hundekommunikation: Je nach Stellung drücken sie Gefühle wie Aufmerksamkeit, Unsicherheit oder Freude aus. Damit ist das Hundeohr sowohl ein präzises Sinnesorgan als auch ein Kommunikationsmittel.
